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Für unsere Freunde
Dein Hunger
schnürt mir die Kehle zu.
Deine schwere
Kette beugt auch meinen Nacken nieder.
Die Kugel
in Deinem Kopf zerreißt mein ganzes Denken.
Das Gift
in Deinem Körper lässt auch mein Blut erstarren.
Deine gebrochene
Pfote bricht mir das Herz.
Dein erlöschender
Blick durchdringt die verlogene Blindheit.
Dein letzter
Seufzer: Aufschrei mit tausendfachem Echo – MITLEID.
„Mensch,
mein Freund“ – Dein letzter Hauch.
Silke Wrobel
– Arche Noah Kreta
die
uns mit diesen Worten aus der Seele spricht ...
nachfolgend
einige Bilder, die das Leid der Tiere auf
Teneriffa dokumentieren.
Millionenfach
müssen täglich arme Geschöpfe grauenhaftes
Leid ertragen, das ihnen fast immer von Menschen zugefügt wird. Bitte
schauen Sie nicht weg! Helfen Sie uns, die Menschen für das Leid dieser
Tiere zu sensibilisieren und versuchen Sie selbst zu helfen, wo immer
Sie leidenden Tieren begegnen ... Danke im Namen all
derer, die sich selbst nicht helfen können!
*****
Für diesen
armen Kerl kam die Rettung in letzter Minute - nicht nur von schwerer Räude
gezeichnet, quälte er sich obendrein mit einem gebrochenen Bein. Seine
Therapie wird Monate dauern ...
*****
Heutiger Einsatz
in Pinolere. Dieser kleine Hund saß an einer kurzen Kette und verfaulte
am eigenen Körper. Alejandro hat ihn gleich erlöst, hat alles
andere liegen lassen . Hier gibt es aber eine dicke Anzeige. Dieser kleine
Knirps hatte so einen starken Lebenswillen, ansonsten hätte er diese
Schmerzen eigentlich gar nicht ertragen können. Typisch spanische
Qualhaltung, man soll es nicht glauben.
Ciao Elke
*****

Endstation
Hoffnung - in der Tierklinik entscheidet sich, ob unsere Hilfe noch rechtzeitig
kam ...
*****

Während
der Jagdzeit 2 x jährlich verlieren jedes Jahr hunderte Hunde ihr
Leben ... dieser hier steht stellvertretend für all diejenigen, denen
auch wir leider nicht mehr helfen konnten ...
*****

Das ist Cocki
- ein Paradebeispiel dafür, wie Heimatlosigkeit bei Hunden mit längerem
Fell einen kaum mehr aufzuhaltenden Verwahrlosungsautomatismus in Gang
setzt ... hinter seinem verkommenen Gewand verbarg sich ein wunderbarer
(hübscher!) Hund mit jedoch nur einem Auge, für den hier auf
Teneriffa ein liebevolles Zuhause gefunden wurde ...
*****
*****

Buchstäblich
ein Häufchen Elend ist die Hündin Lady als sie zu uns kommt.
Geschätzt mindestens 2 Jahre auf der Straße, verwahrlost, abgemagert
bis auf die Knochen und das Fell ist ihr bereits büschelweise ausgefallen.
Ihr Anblick ist erbärmlich und tut einem in der Seele weh. Nur gut,
dass eine liebe Freundin dieses arme Wesen nachts am Straßenrand
aufgelesen und zu uns gebracht hat.... Wie in all diesen Fällen muss
zuerst ein großes Blutbild Aufschluss über mögliche Krankheiten
geben, bevor man gezielt behandeln kann, was das wichtigste ist. 'Speck
auf die Rippen' kommt bei extrem vitamin- und nährstoffreicher Nahrung
wieder binnen kurzer Zeit und auch die Haare werden wieder nachwachsen
...
*****
Ein Podenco
ohne Namen, einer von hunderten auf der
ver-
zweifelten
Suche nach Futter und Wasser. Dieser hat es nicht
geschafft.
Als wir auf telefonischen Hinweis vor Ort
eintrafen,
war er
bereits verstorben. Stranguliert hing er in einem
Zaun-
geflecht,
den Kampf ums Überleben für immer verloren. Was wir
noch für
ihn tun konnten – ihn begraben.
 
05.08. - Ja, die Ferienzeit
hinterlässt nicht nur angebundene Huskys an
der Autobahn, sondern beschert uns
leider auch
wieder häufiger solche
Bilder. Beim Urlaub machen hinderlich,
wirft man seine Vierbeiner
mit Vorliebe schlichtweg aus dem
fahrenden Auto auf die Autobahn,
wo sie dann im Straßengraben
verenden.... Furchtbar traurig diese
Schicksale und sie passieren
jetzt fast täglich irgendwo
... Wir können leider nicht die ganze
Insel retten, daher zählt für
uns jedes einzelne Hundeleben umso
mehr, solange wir
nur die Möglichkeit haben, es wenigstens
lebend zu retten ...

Wieder einmal bin ich
fassungslos.... Am Dienstag, den 01.07.
treffe ich ihn das erste Mal, auf
einmal taucht er im Eukalyptus-
wald hinter mir im Gebüsch
auf. Ich nenne ihn Abuelo (Großvater).
Ganz langsam habe
ich mich ihm genähert und ihm zu fressen
gegeben und der Bann
war gebrochen... unsere Freundschaft
hatte gerade erst begonnen.
Bereits hier mache ich mir Sorgen,
denn die Jagdzeit lässt an
dieser Stelle nichts Gutes hoffen, auch
meine Euca verlor hier vor 3 Jahren
auf grausame Art ihr Leben
und starb elendig von Kugeln
durchsiebt im Straßengraben. Ich
machte mir seit meiner Begegnung
mit Abuelo Gedanken, wie und
wohin ich ihn am besten
umsiedeln kann, aber erst einmal hätte
ich sein Vertrauen gänzlich
gewinnen müssen.
Bereits nur eine Woche später
– am 06.07. - ist auch sein Leben
ausgelöscht und ich finde meinen
Freund von Kugeln durchsiebt
an seinem Plätzchen im Eukalyptuswald.
Auch er musste einen
einsamen qualvollen Tod sterben.
Ich hasse diese Jäger, die Jahr
für Jahr so viele
unschuldige Leben auslöschen und manchmal
weiß ich nicht mehr,
wie ich all diese schrecklichen Erlebnisse
noch verarbeiten soll.
Ich bin verzweifelt, furchtbar traurig und
leer und plage mich mit
Selbstvorwürfen, aber auch hier war ich
wieder einmal machtlos,
denn die Zeit hat leider wieder einmal
gegen mich gespielt ....
Dienst nach
Vorschrift...
...wurde diesem
Podenco zum Verhängnis. Er rettete sich in eine
von den Wächtern
des Parque National aufgestellte Falle, um an
ein bisschen
Futter zu gelangen. Diese Falle des Parque steht auf
2.500 km Höhe
in nur den Parkwächtern zugänglichem
Gelände.
Nun war Wochenende
und obendrein auch noch ein Feiertag, der
Dia de Canaria,
also arbeitsfrei für die Parkwächter.
Erst in der
kommenden
Woche fuhr man wieder „Streife“ und entdeckte das
arme Geschöpf
viel zu spät. Sie riefen mich an, ich
solle sofort
kommen, sie
hätten einen Hund, der sehr krank sei. Er lag vor dem
großen
Wassereimer, den man ihm nun viel zu spät
hingestellt
hatte und
war viel zu geschwächt, um überhaupt noch trinken zu
können.
Tagelang war er der sengend heißen
Bergsonne aus-
gesetzt. Die
Augen so tief in den Höhlen, dass sie kaum noch zu
sehen war.
Ein winziger Hauch Leben steckte noch in ihm und ich
träufelte
ihm mit der Pipette Wasser ins Maul. Fressen konnte er
nicht
mehr, sein Blick war bereits gebrochen, er war
irgendwie
schon nicht
mehr auf dieser Welt. Auf dem Weg zum
Tierarzt
erlosch sein
Lebenslicht. Ich habe erneut beim Chefe des Parque
vorgesprochen
und doch höflichst darum gebeten, in den Fallen
Wasserbehältnisse
zu deponieren, denn sonst macht doch all die
Rettung keinen
Sinn ... er musste sein Leben lassen dafür, dass
sie
vielleicht irgendwann einmal einem
anderen das Leben
rettet...
leider lernen auf dieser Insel viele Menschen
erst aus
vielen vielen
Fehlern ....


 
Dieser Rüde war gleich zweimal
in eine Tellerfalle geraten... Das
Hinterbein hatte er
sich bereits selbst abgerissen, mit dem
Vorderlauf in der
Falle fand ich ihn in einer
Höhle beim
aussichtslosen Kampf gegen
unerträgliche Schmerzen. Ich habe
ihn in der Tierklinik einschläfern
lassen....
***
Auch dieser Riesenschnautzer geriet
mit dem Hinterlauf in eine
Tellerfalle und riss sich vor
Qualen die gesamte Pfote ab. Gene-
rell hätten wir den Lauf
amputieren lassen, bei ihm kam jedoch
noch hinzu, dass er Filaria
positiv und bereits sehr alt war. Die
Torturen einer
Amputation und vor allem die schmerzhafte
Filaria-Behandlung wollten
wir ihm nicht mehr zumuten. Wir
haben ihn erlöst.

 
Sira – ein Opfer
von Geschwindigkeitshelden der Straße – sie
wurde angefahren und kämpfte
bis zum Schluss ... helfen konnten
wir ihr nicht
mehr ... doppelter Beckenbruch und
ein zer-
trümmerter Hinterlauf. Tränenreicher
Alltag ...
Spanisches Hinterhof“leben“ ...
 
In der „Obhut“ von Drogensüchtigen...
ein „Leben“ an/in einer
Tonne ... oft dauert es Jahre,
bis wir Menschen, die ihre Tiere
so „halten“ ein
bisschen zum Umdenken bewegen können ...
medizinische Versorgung? Ein Fremdwort
...
 
dieser Hündin mit Räude
im Endstadium konnten auch wir leider
nicht mehr helfen ...


Angefahren, liegen gelassen,
wieder einmal zu spät ... Tod in der
Klinik ...
 
Opfer der Jagd ...
Zweimal im Jahr ist
Jagd“saison“ und bei den spanischen Jägern
gibt´s kein Halten
mehr ... für viele der oftmals das ganze Jahr
geschundenen Kreaturen, die
in dunklen Verschlägen bei Wasser
u. Brot ihr Dasein bis zur nächsten
Saison fristen müssen, oftmals
das Ende eines kurzen „Lebens“ ...
Verluste unter den Hunden sind
ja aber nicht weiter tragisch, denn
Nachschub gibt es ja an jeder
Ecke ...


 
eins der Podi-Schicksale, das mir
in all den Jahren TSV-Arbeit
besonders an die Substanz
ging ... ich hätte alles gegeben und
jeden Klinikpreis bezahlt,
um dieser über alle Maßen lieben und
dankbaren Hündin das Leben
zu retten zu können ... ihr Hinter-
kopf war halb weggeschossen worden,
die Wunde stark vereitert
mit Madenbildung ... so sehr
ich es mir gewünscht hatte ... es
gab für sie nur noch
einen einzigen Weg, auf dem ich sie
mit
vielen Tränen bis zum Schluss
begleitet habe ....
... manche haben etwas
mehr „Glück“ und werden „nur“ mit
gebrochenen Gliedmaßen
in den Bergen zurückgelassen, weil
nicht mehr brauchbar ...

 
... auch unsere Partida haben wir
mit einem gebrochenen Bein in
den Bergen aufgelesen. Ihr
Bein wurde operiert, genagelt und
gegipst, 2 Wochen haben wir
gehofft, noch an der Amputation
vorbeizukommen ... leider
vergebens, eine 2. OP war unum-
gänglich ... , aber dennoch
gehört Partida heute sicherlich zu
einer der glücklichsten
3-beinigen Podencas, denn sie fand in
München ein Traumzuhause und
läuft so gut, als hätte sie nie
4 Beine gehabt ...
und für die, die wir nicht finden,
kommt dann oftmals jede Hilfe
zu spät –
sie verhungern und verdursten elendig
in den
Bergen ...

BITTE HOLT UNS HIER RAUS!

Das ließen wir uns nicht zweimal
sagen, als uns das Sozialamt in
La Matanza um Hilfe für diese
Hunde einer sozialschwachen Familie
bat ... die vermeintliche Hunde-„Haltung“
vor Ort konnte einem die
Tränen in die Augen treiben
– gemeinsam mit der Polizei haben wir
diese armen Geschöpfe befreit
und ihnen zu einem hundegerechten
Leben verholfen.

auch bei diesem jungen Husky
verschlug es uns förmlich der
Sprache. Durch Zufall entdeckten
wir den kleinen Kerl, den man
regelrecht in seinem Verschlag
eingenagelt hatte ... außer dem
Holzspalt, durch den er seinen
Kopf quetschte, keine Tür, kein
Fenster ... nichts ....

SCHWERES LOS DER PODENCOS ...
glücklich die, die wir völlig
entkräftet aus den Bergen
holen, dankbar auch die, die ange-
kettet ¾ des Jahres
von ihren Besitzern in kleinen verdreckten
Verschlägen gehalten
werden und die nur aufgrund unserer
regelmäßigen Fütterung
überleben und besonders glücklich war
diese Podenca, die uns mit einem
Elektrokabel stranguliert über
den Weg lief, als sie endlich wieder
richtig Luft bekam ...

Nicht immer kann man
sofort eingreifen. Ismael, ein Sozialfall.
Alles was ihm geblieben war, ein
paar herrenlose Vierbeiner, die
er mangels Geld für Futter
nicht versorgen konnte. Wir nahmen
alle bei uns auf, bis auf
einen, den wir von nun an regelmäßig
versorgten – sein einziger Freund
bis zum Tod. Nach seinem Tod
wurde sein kleiner Freund von uns
nach Deutschland vermittelt.
 
Dieses arme Würmchen bekam
den Namen Barro (übersetzt Lehm)
- mit heftigsten Entzündungsherden
am ganzen Körper und vor
allem im Gesicht
hat er sich vor lauter Schmerz und Juckreiz
unentwegt im Lehm gewälzt.
In Zusammenarbeit mit der Tierklinik
sind wir jedoch guter Dinge,
auch dieses arme Kerlchen wieder
hinzubekommen ...

Verpackt in
eine Mülltüte – ob der Hund noch lebte oder
nicht,
nachdem er
zum Tode verurteilt wurde, darüber mögen wir lieber
gar nicht
erst spekulieren.
Ein Hund zu
sein – auf dieser Insel ein Glücksspiel und Hunderte
stehen leider
auf der Verliererseite ...

Mehrmals in der Woche habe ich
versucht, diese bedauerns-
werte Hündin einzufangen, deren
Körper von Räude gezeichnet
war ... Mitte April ist es mir dann
endlich gelungen. Aus der
Nähe betrachtet zerschlug sich
bereits die Hoffnung, ihr viel-
leicht noch helfen zu können
... ihre Haut sah aus wie die
eines Elefanten, überall offene
geplatzte Stellen, aus denen
schon das Blut herauslief ... dieses
arme Tier muss entsetzlich
gelitten haben ... meine Hilfe konnte
nur noch darin bestehen,
sie auf ihrem Weg in den
Hundehimmel zu begleiten. Dieses
Ereignis hat auch mir, die
ich wahrlich einiges gewohnt bin,
ziemlich zugesetzt ... ich habe
sie würdig beerdigt.

Ein Leben
im Müll – diese zwei befinden sich in unserem Versor-
gungsprogramm
auf unserer Fütterungstour ... sie haben schon
einige Jahre
auf dem Buckel und leben schon einige Jahre auf
dieser Halde
- ihre Gesichter sind von der ständigen
Sonne
gezeichnet
... sie leben schon zu lange wild, als dass man sie
noch
resozialisieren könnte. Was ihnen
bleibt, ist zwar kein
schönes
Leben, aber wenigstens eins, in dem sie sich frei be-
wegen können
und keinen Hunger leiden müssen und wenn unser
Auto vorfährt,
könnte man meinen, dass doch auch ein bisschen
Freude in
ihren Gesichtern geschrieben steht ...

auch er muss
sein Dasein im Müll fristen, allerdings ohne Gesell-
schaft, dazu
noch angeleint/angekettet und als wir ihm das erste
Mal begegneten
dazu noch halb verhungert. Dieser Hund, man
mag es nicht
glauben, hat einen Besitzer, der uns nun gnädiger-
weise gestattet,
ihn füttern zu dürfen. Das sind die Hunde,
bei
denen wir
sukzessive Ketten verlängern, ihnen eine provisorische
Hütte
bauen zum Schutz vor Sonne und Regen und
zusehen,
dass sie wenigstens
nicht verhungern und verdursten müssen,
dass auch
sie einmal ihren Parasiten los werden und was
das
allerwichtigste
ist: solange wir da sind, ihnen eine kurze
Zeit
lang das Gefühl
zu geben, etwas wert zu sein und auch geliebt
zu werden
... er dankt es mit grenzenloser Freude bei unseren
regelmäßigen
Besuchen ...

und so endet
nicht nur ein Hundeleben in den Canadas –
verhungert,
verdurstet, zum Sterben verurteilt, sofern man sie nicht rechtzeitig findet
...

 
Es gibt Leid, das
ist so dermaßen unvorstellbar,
dass man
eigentlich gar nichts
mehr dazu sagen oder schreiben kann.
Dieser arme Kerl lag
offenbar mehrere Tage, wenn nicht sogar
Wochen angefahren auf
der Straße. Seine hinten Gliedmaßen
gebrochen, zerquetscht ... das rohe
Fleisch in fortgeschrittenem
Verwesungszustand. Der arme Kerl
vom vielen Regen vollkommen
durchnässt, halb erfroren –
sein Körper gelähmt, aber sein Kopf
lebte noch und seine Augen
flehten um Hilfe all die Zeit... Das
sind die Momente, die uns nachts
den Schlaf rauben, Bilder, die
sich uns Gedächtnis brennen
und tagtäglich fahren dort Menschen
vorbei, die nichts anderes können
als wegsehen und die sich zu
schade sind, nur für
einen Hund anzuhalten. Man muss sich oft-
mals schämen, selbst
zu dieser Spezies zu gehören ... leider
mussten viel zu viele Tage vergehen,
bis Wanderer vorbeikamen,
die sich seiner annahmen und
uns informierten. Was hätten wir
darum gegeben, ihn retten zu können
... es lag nicht in unserer
Macht. Unser Tierarzt hat ihn erlöst
– einen ohne Namen, einen
von vielen und doch für uns
ein Geschöpf, in dem eine Seele lebte
und um das wir trauern, weil wir
ihm nicht helfen konnten ...
Das letzte Bild, bevor er für
immer die Augen schloss:

Das ist eine Podenca, die
wir Estrella genannt haben. Dass diese
bedauernswerte Hündin,
die wochenlang ohne Futter und Wasser
vor sich hin vegetierte,
überhaupt noch aufstehen konnte, er-
schien uns wie ein
Wunder ... In ihrem Zustand befinden sich
unzählige Leidensgenossen,
denen wir Tag ein Tag aus begegnen
– vielen leider zu
spät ... Estrella hat Glück gehabt
– sie hat
heute ihre eigene Familie und lebt
in Norddeutschland.

Wieviel Leid kann
man oder besser noch Tier ertragen??
Bei
diesem kleinen Kerl stießen
auch wir an unsere Grenzen und mit
vielen Tränen begleiteten wir
diesen jungen Welpen wie man so
schön sagt über die
Regenbogenbrücke ... Ratten hatten bereits
einen seiner Hinterläufe bis
zum Kniegelenk abgefressen und auch
eines seiner Vorderbeine
war bereits derartig infiziert, dass wir
ihm nur noch die wohl unsäglichen
Schmerzen abnehmen konnten.
Was uns bleibt, ist die Trauer um
ein unsäglich armes Geschöpf,
dessen Leben noch
nicht einmal begonnen hatte ... und so
schwer es auch manchmal fällt,
man muss einfach weitermachen,
denn es gibt einfach viel
zu viele arme Geschöpfe, die dringend
der Hilfe bedürfen und
für so viele von ihnen kommt oft jede Hilfe
zu spät, wie auch bei den folgenden
beiden ...
Im wahrsten Sinn des
Wortes ohne Worte stehe ich vor der
Aufgabe, diese Bilder zu erläutern.
Ich kann es nicht in Worte
fassen und es ist mir unbegreiflich,
dass ein menschliches Wesen
in der Lage ist, hilflosen Geschöpfen
derartiges Leid zuzufügen ...
Diese Welpen hätte man uns
in Deutschland sicherlich förmlich
aus den Händen gerissen,
hier auf Teneriffa empfand man sie
wohl nur als Belastung
und brachte sie kurzerhand um - die
Spuren dieser Schandtat
dachte man offensichtlich mit Hilfe
von Benzin und Feuer beseitigen
zu können ... ich erspare mir
weitere Worte, denn mir laufen gerade
die Tränen herunter ...
Rabon – die Schmerzen, die
er ertragen haben muss, lassen sich
nur erahnen. Zugefügt
hat sie ihm wieder einmal ein Mensch, der
stümperhaft versucht
hatte, seine Rute zu coupieren. Rabon
begegnete Elke in Los Raices, seine
Rute war mit einem Bindfaden
fest abgebunden und die Schnittverletzung
hochgradig entzündet
und vereitert, der Verwesungsprozess
hatte bereits eingesetzt.
Das einzig Positive
an diesem schlimmen Tierschicksal:
Wir
konnten ihn retten!
Rabon wurde operiert, seine Rute
fast
gänzlich operativ entfernt
und fachmännisch versorgt. Nun tollt
er mit einer großen Halskrause
durch unseren Garten, spielt mit
seinen Freunden und der
Glanz kehrt langsam in seine Augen
zurück ...
Ein Hund auf der Straße –
für viele auf der Insel Teneriffa noch
lange kein Grund auf die Bremse
zu treten. Es vergeht kaum ein
Tag, an dem nicht irgendwo ein armes
Geschöpft schwer verletzt
im Straßengraben oder sogar
mitten auf der Fahrbahn verendet.
Hunderte sterben jährlich auf
unseren Straßen und Autobahnen.
Dieser hier lag in seinen letzten
Atemzügen, als wir anhielten, um
ihm zur Hilfe zu eilen. Er
verstarb wenige Sekunden später. Wir
konnten ihn nur noch beerdigen –
der Unfallverursacher war schon
lange weg – Mensch, was ist nur
aus dir geworden?
Nachdem wir gerade aus
den Bergen zurückkamen, wo wir drei
Welpen das Leben retten konnten,
hielten wir unterwegs, da wir
einmal „austreten“ mussten.
Nachdem wir uns einen Weg durch
ein Gebüsch gebahnt hatten
stießen wir völlig unvorhergesehen
auf eine wilde Müllhalde,
auf der man dieses arme Geschöpf
„entsorgt“ hatte, nachdem man den
armen Kerl vermutlich vorher
an einem Baum aufgehängt
hat. Weder abgemagert noch sonst
irgendwelche Verletzungen,
aber ein Gesicht so geschunden,
dass uns buchstäblich
schlecht wurde. Ein junger Hund, der
wieder einen sinnlosen,
qualvollen Tod sterben musste, weil er
einer Bestie Mensch begegnete.
Caruso
und Fina – ihre Bilder stehen
hier stellvertretend für 9
weitere
unserer Freunde, die regelmäßig und schon
über Jahre
von uns an
der Südautobahn in der Nähe einer Reparaturwerk-
statt für
Omnibusse gefüttert und versorgt wurden. 8
unserer
Hunde dort
mussten ihr Leben lassen, weil sie
drogensüchtige
Jugendliche
beim Diebstahl gestört haben.
Sie wurden auf
brutalste
Art und Weise mit Messerstichen getötet, zusätzlich
schüttete
man ihnen Gift ins Trinkwasser. Einige weitere unserer
Vierbeiner
dort konnten noch rechtzeitig flüchten, trugen zum Teil
aber ebenfalls
schwere Stichverletzungen davon, die wir derzeit
behandeln.
Mai 2002
Für diese Podenca kam leider jede
Hilfe zu spät. Abgemagert bis
auf die Knochen, war sie kaum noch
in der Lage zu laufen, an der
Brust ein riesiges Geschwür.
Beim Tierarzt stellte sich heraus,
dass es sich um eine riesige
Brustkrebsgeschwulst handelte, wir
mussten sie schweren Herzens erlösen
lassen – gerne hätten wir
ihr noch zu einigen schönen
Jahren bei uns verholfen ...

Immer wieder lesen wir Vierbeiner auf,
wo man vor lauter Filz,
Dreck und Parasiten kaum noch vorne
und hinten erkennen kann.
Sie leiden entsetzlich.
Augen und Mäuler sind oft sogar fast
regelrecht zugewachsen, Parasiten
und Entzündungen wohin man
blickt. Hier kann nur noch
die Schermaschine helfen, die dann
oftmals zusätzlich
starke Hauterkrankungen ans Tageslicht
befördert ... (diese 3 sind
heute übrigens nicht mehr wieder zu
erkennen und fühlen sich wieder
wohl in ihrer Haut)
Unbekannte
Podenca – wie viel Leid muss
diese Podenca
ertragen haben, dass sie es nicht
mehr aushielt und sich aus ihrer
Kettenhaltung, die auch für
einen Elefanten ausreichend gewesen
wäre, losriss und weglief?
Dieses arme Geschöpf hat nichts vom
Leben gehabt, denn die Flucht brachte
ihr zusätzlich den Tod.
Lori –
aus der Mülltonne.
Lori´s Glück, dass sie
laut genug wimmerte und gefunden wurde.
Leider leider viel zu oft gern
genutzte Methode sog. Menschen,
sich ihres Hundenachwuchses zu
entledigen. Dabei wird bewusst
in Kauf genommen,
dass die Tiere bei lebendigem
Leib im
Schredder, der in den
spanischen Müllfahrzeugen integriert ist,
zerstückelt werden.
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Einmal mehr
den Wettlauf gegen die Zeit verloren ... hilflos
vor
Wut und
Trauer mussten wir Mitte November 4
unserer fast
handzahm
gefütterten Welpen in den Bergwäldern
von den
Behörden
vergiftet an unserer Futterstelle vorfinden. Warum??
Diese Frage
könnte man sich den ganzen Tag stellen. Das
sind
diese
Momente, in denen wir regelmäßig
alles hinschmeißen
könnten.
Noch einige Tage länger und man hätte
die Kleinen
mitnehmen
können. Obwohl diese Vergiftungskommandos genau
wissen, dass
wir die Tiere mitnehmen, sobald wir ihrer habhaft
werden können,
tun sie alles, um uns mit ihren Giftködern zuvor
zu kommen.
Wir fragen uns oft, wie das alles noch einmal enden soll -
uns fehlen die Worte und wir finden keine
Antwort auf
diese Frage.
Wieder wurden 4 Leben grundlos zerstört und
ein
großes
Stück Arbeit ist vergebens gewesen,
die Futterstelle
entdeckt und
somit unbrauchbar geworden. Wie tief müssen wir
noch in die
Wälder, damit diese armen Tiere nicht
verhungern müssen und vor einem Vergiftungstod sicher sind?
Euca
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WARUM???
Wir trauern um Euca - eine liebe Hundedame, die, vor
langer Zeit
schon von uns sterilisiert, gemeinsam mit ihrem Freund
Euco in
den Eukalyptuswäldern unterhalb des Berges
Teide in
Freiheit
ein schönes Leben führte.
Beide wurden von uns
regelmäßig
versorgt und genossen ihre Freiheit ... bis zu dem Tag,
als sie zu
Zielscheiben eines schießwütigen Hundehassers wurden,
der
wie viele seiner Jägersgenossen
offensichtlich wohl der
Meinung
war, dass die frei lebenden Hunde
schuld an dem
geringen Kaninchenbestand
in diesem Jahr seien. Euca bezahlte
diese Schießwut
mit dem Leben, wobei sie bis zum Eintritt ihres
erlösenden
Todes noch unendlich leiden musste. Sie schleppte
sich mit ihren
Schusswunden noch auf die andere Straßenseite ins
Gebüsch,
wo sie dann schließlich qualvoll verendete. Was sind das
für Menschen,
die einem Hund erst 2 mal in den Rücken und wenn
er am Ende
seiner Kräfte ist, noch einmal in den Kopf schießen??
Auch Euco
wurde nicht verschont - ihm wurde die Schrotflinte
direkt an
den Hals gesetzt, als man abdrückte. Unzählige
Kugeln
durchsiebten
seinen Hals und sein Gesicht. Als wir zur Fütterung
kamen
lebte er noch und schleppte sich mit
letzter Kraft zum
Auto. Inzwischen
wurde er bereits 3 x operiert und wird
noch
über
Wochen seine schweren Verletzungen
in der Tierklinik
auskurieren
müssen. Der Hass auf diesen "Menschen", der hierfür
verantwortlich
ist, ist grenzenlos -. Unserer lieben Euca konnten
mir
nur noch ein schönes
Grab in ihrer Heimat
den
Eukalyptuswäldern
schenken, mehr stand leider nicht mehr
in
unserer Macht
...

Trauer um einen
toten Freund am Straßenrand ...
Benny - wurde
auf einer Baustelle "vergessen". Seine Hütte war
nach mehr
als 2 Jahren - solange hing er bereits dort, wie
man
uns berichtete
- buchstäblich über ihm zusammen gebrochen und
er stand
nur noch in seinen eigenen Fäkalien,
befallen von
unzähligen
Parasiten und mit einer aufgescheuerten Halswunde
von
den ständig scheuernden Karabinerhaken,
mit denen er
"dreifach
gesichert" worden war. Ein Dank an die Arbeiter
einer
nahe gelegenen
Fabrik, die ihm wenigstens ab und an was
zu
fressen gaben,
damit er nicht verhungerte. Da er offensichtlich
niemandem
gehörte und ihn auch keiner haben wollte, konnten wir
ihn befreien
und ihm zu einem lebenswerten Leben verhelfen...
Jagdzeit
- Leidenszeit für unzählige Podencos
die mit aufge-
rissenen Pfoten
durch das Laufen auf dem Lavagestein, starken
Verbrennungen
von der sengenden Sonne und
schwersten
Verletzungen
nach der Jagdzeit rund um den Teide zurückbleiben,
da sie ausgedient
haben, oder bei der Jagd vom Rudel "abhanden"
gekommen
sind. Eine Gnadenkugel für ihre verletzten
Tiere ist
den Jägern
noch zu viel.
Oben Links:
Ein Podenco mit angeschossenem Hinterlauf
- er
wurde erlöst,
denn ihm hätte nur eine Amputation helfen können
und wer gibt
einem 3-beinigen Podenco ein Zuhause?????
Unten
Links: Ein Podenco mit halb weg geschossenem Kiefer
-
trotz unvorstellbarer
Schmerzen genoss er vor der erlösenden
Spritze
des Tierarztes sogar noch einmal
dankbar Streichel- einheiten.
Rechts: Elke
mit einem Pointer, der bei der Jagd von dem Rudel
abhanden gekommen
war, er war zu schwach, um alleine ins Auto
zu steigen.
Er war gechipt und kam nach einigen Wochen
der
Aufpäppelung
wieder zu seinem Besitzer, der seine Hunde in guten
Verhältnissen
hielt, zurück.
Leider ständiger
Begleiter auf allen Touren, um die Tiere zu retten
- der Tod.
Dieser kleine
Kerl wurde überfahren. Anhalten tut hier niemand.
Die Tiere
verenden qualvoll im Straßengraben ... was uns
bleibt:
ihn zu begraben
und ihm damit eine letzte Ruhestätte zu geben...

Unvorstellbar,
wozu Menschen fähig sind - Diesen Schäferhund
band man mit
einem Elektrokabel eiskalt hinter einem Auto an. Er
musste einen
sinnlosen, qualvollen Tod sterben und wurde
zu
Tode
geschleift - Sind das noch Menschen, die zu so
etwas in
der Lage sind???
Wir kamen leider zu spät - er war schon tot.
alltägliche
Ketten"haltung" auf Teneriffa ...

Die Operation
eingewachsener Halsbänder, mit denen Jungtiere in
den Bergen
ausgesetzt werden, ist oft die einzige Möglichkeit, um
die Tiere
vor dem Erstickungstod zu retten. Ob die Menschen, die
sich so ihrer
Tiere entledigen nicht bedenken, dass das Tier auch
irgendwann
mal größer wird und Halsbänder nicht
mitwachsen??
Offensichtlich
nicht - aber denken tun
solche Menschen
wahrscheinlich
sowieso nicht.

Hunger und
Kälte in den Bergen
... denn auf
den Höhenlagen des Teide ist es im Winter
bitter
kalt - in
den Touristenzentren in Süden herrschen 18 - 20
Grad,
in den
Bergen Minustemperaturen ... dieser Podenco wurde
in
letzter
Minute vor dem Tod durch Erfrieren
und Verhungern
gerettet.

... und so
etwas nennt sich Tierheim .... Fäkalien von
etlichen
Monaten häufen
sich in den Ecken, der Anblick der
hier ein-
sperrten Tiere
ist erschütternd ...
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